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Anterior Middle Superior Alveolar Block

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Reichweite der Betäubung:

  • maxillare Schneidezähne, Eckzähne, Von 13 bis 23
  • palatinales und anteriores faciales gingivales
    Weichgewebe

Video zur AMSA Injektion:

Geeignet für:

  • • ästhetische, restaurative zahnärztliche Behandlungen
  • • Scaling und Wurzelglättung
  • • chirurgische Behandlungen im palatinalen Weich- und Hartgewebe

Vorteile:

  • • bilaterale pulpale Anästhesie der maxillaren Zähne, einseitige
    • Anästhesie im palatinalen facialen Weichgewebe
  • • keine Betäubung des Gesichts
  • • reduzierte Dosierung möglich
  • • komfortable palatinale Injektion
  • • verbesserte Hämostase

AMSA ist eine Bereicherung im Gebiet der Lokalanästhesie-Techniken. Der Bediener kann eine pulpale Anästhesie erreichen, die vom mittleren oberen Schneidezahn bis zum zweiten Prämolar reicht, einschließlich des palatinalen Gewebes und des Mukoperiosts - mit einem einzigen Einstich der Kanüle. Die empfohlene Dosierung liegt bei einer 3/4 bis zu einer Kartusche, die erwartete Wirkdauer der Anästhesie bei etwa 60 Minuten. Eine bilaterale AMSA-Injektion betäubt 10 Oberkieferzähne, vom zweiten Prämolar bis zum zweiten Prämolar der gegenüberliegenden Seite, sowie das umliegende palatinale Gewebe - mit nur 1 1/2 bis 2 Anästhetikum-Kartuschen. Die Lippen, das Gesicht und die Mimikmuskulatur werden bei der AMSA-Injektion nicht betäubt, was für den Patienten präoperativ sowie postoperativ angenehmer ist. Dazu kommt, dass der optische Eindruck des Patienten nicht durch Gesichtsverzerrungen beeinträchtigt wird, wie es bei herkömmlichen Injektionen in die Mundschleimhautfalte normalerweise der Fall ist. Um die Anästhesie des bukkalen Weichgewebes  zu verbessern, wird eine kleine Menge des Anästhetikums an den Übergang zwischen Mundschleimhaut und Zahnfleisch injiziert.

Eine AMSA-Injektion ist leicht anzuwenden und ist in höchstens 4 Minuten abgeschlossen.  Die Wirkung der Anästhesie tritt in etwa 5 – 7 Minuten nach der Injektion ein. Weisen Sie den Patienten auf die zusätzlich für die AMSA nötige Zeit hin und darauf, dass die Injektion wahrscheinlich nur geringfügig zu spüren ist.  Der Patient wird es zu schätzen wissen, dass sich Gesicht und Lippen nicht taub anfühlen.

Empfohlen wird die Verwendung einer besonders kurzen Gauge 30-Kanüle.  Diese wird in einer gedachten Linie zwischen der Prämolaren positioniert, etwa auf halber Strecke zwischen der Sutura palatina mediana und dem Zahnfleisch-rand.  Bei Patienten mit flacher oder außergewöhnlich hoher Gaumenwölbung, sollte die Positionierung näher an der Sutura palatina mediana liegen. Wenn gewünscht, kann eine Oberflächenanästhesie durchgeführt werden. Die Ab-schrägung der Kanüle sollte zu Anfang parallel zum palatinalen Gewebe ausgerichtet werden. Mit einem sterile Wattestäbchen wird Druck auf die Kanüle ausgeübt, um die Abschrägung für die Voreinstichs-Phase gegen das Gewebe zu „versiegeln“. (siehe Abschnitt zur Voreinstich-Technik) Betätigen Sie leicht den Fußschalter, um die Flussrate ControlFlo™ zu aktivieren, warten Sie 8 – 10 Pieptöne ab und stechen die Kanüle dann langsam ein. Mit dem Wattestäbchen fangen Sie Anästhetikum auf, das ausgegeben wird, bevor die Abschrägung vollständig im Gewebe ist. Bewegen Sie die Kanüle sehr langsam und vorsichtig und lassen Sie die Flussrate ControlFlo™ während des Einstechens aktiviert. Richten Sie die Kanüle in einen  45º-Winkel aus, bis der Knochen erreicht ist.

Führen Sie die Aspiration durch. Halten Sie den Kontakt zum Knochen und geben die benötigte Anästhetikamenge ab (3/4 - 1 Kartusche).     Der Gaumen hellt deutlich auf (bei Anästhetika mit einem Vasopressor). Sein Sie beim Herausziehen der Kanüle sehr vorsichtig, um zu verhindern, dass Anästhetikum in den hinteren Gaumenbereich tropft.